Flashback: 23. bis 29. Oktober

Wo um alles in der Welt ist die Zeit geblieben? Eben waren es noch zwei Wochen bis zum NaNoWriMo und jetzt nur noch zwei Tage. Ich freue mich unheimlich auf diese Erfahrung. Ich gehöre definitiv nicht zu den alten Hasen, doch bisher habe ich jedes Jahr etwas gelernt.

Darauf hoffe ich auch dieses Mal, egal ob ich das Ding am Ende gewinne oder nicht. Die letzte Woche war dementsprechend geprägt von der Vorbereitung und tatsächlich auch von meinem Blog, das ich pünktlich zum NaNoWriMo wieder auf die Welt loslassen möchte.

Fortschritte bei eigenen Projekten

Bei meinem Roman habe ich letzte Woche eine Pause eingelegt, um mich voll auf mein Blog konzentrieren zu können. Das ist jetzt mein dritter und mein vorerst letzter Versuch das regelmäßige Bloggen zum Teil meines Lebens zu machen. Eigentlich mag ich das gar nicht sagen, aber ursprünglich habe ich mir das bereits für 2014 vorgenommen. Immerhin schon drei Jahre her. Ich möchte hier auch über das Scheitern sprechen können. Tatsächlich bin ich mit meinem Blog zweimal gescheitert — an mir selbst, an meinen eigenen Ansprüchen, an dem Wunsch alles perfekt zu machen.

Das habe ich größtenteils ablegen können und darauf bin ich ein wenig stolz, denn es ist mir alles andere als leicht gefallen den inneren Kritiker auf die Reservebank zu setzen. Dieses Mal werde ich alles ganz ruhig angehen lassen und hauptsächlich für mich bloggen, wie ich es immer wollte. Natürlich immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass das hier vielleicht auch andere lesen.

Vorbereitung auf den NaNoWriMo

Natürlich habe ich auch in diesem Jahr vorab mal wieder ein paar Artikel zum NaNoWriMo gelesen. Ich finde es immer ungemein spannend die Sichtweise anderer Autoren und Autorinnen geschildert zu bekommen. Im Zuge der Vorbereitung habe ich mir meinen Plot noch einmal genau angesehen und in den kommenden zwei Tagen werde ich meinen NaNoWriMo Soundtrack zurechtlegen. Das wäre es dann eigentlich auch schon. Am Montag wird noch mal eingekauft.

Sport: Zweimal geschafft

Eine Sportskanone werde ich nicht mehr, aber ich hatte ja erwähnt, dass ich zumindest regelmäßig ins Fitnessstudio gehen wollte. Das habe ich in der letzten Woche auch wieder hinbekommen, obwohl ich selbst nicht so recht dran geglaubt habe. Mal gucken wie das im anstrengendsten Monat des Jahres so klappt. Da ich das Schreiben nicht über meine Gesundheit stellen würde, hoffe ich mal, dass ich notfalls auch mit 30.000 Wörtern und dafür einem gesunden Rücken leben kann. Ich denke aber schon.

Gelesen: „Die Göttin der Wüste“ von Kai Meyer

Zugegeben, ich bin noch nicht ganz fertig mit dem Buch. Das wäre auch Wahnsinn in dieser Woche. Ich kann allerdings bereits abschätzen, dass mein Fazit positiv ausfallen wird. Etwas anderes habe ich von Kai Meyer ehrlich gesagt auch gar nicht erwartet. Bisher hat mir ausnahmslos jedes seiner Bücher gefallen. Auch dieses Mal bin ich wieder begeistert. Einen ausführlicheren Kommentar gibt es dann in ein bis zwei Wochen, je nachdem wie ich im November zum Lesen komme.

Gesehen: Stranger Things 2

Ich mochte schon die erste Staffel und habe mich auf die zweite wirklich gefreut. Tolle Darsteller, Horror, Mystery, Parallelwelten und eine Hommage an die 80er Jahre – der Mix funktioniert für mich und ich fühle mich durch die Serie gut unterhalten. Zweite Staffeln können ja durchaus in die Hose gehen, aber Netflix hat hier alles richtig gemacht und eine gelungene Fortsetzung geschaffen. Daumen hoch! Falls du auf die genannten Genre stehst, solltest du auf jeden Fall mal einen Blick reinwerfen.

Ausblick auf die kommende Woche

Am Dienstag werde ich mit der Lieblingsfrau „Thor: Ragnarok“ gucken und das wird grandios! Ich bin ja ein riesiges Marvel-Fangirl und insbesondere Thor und Loki sehe ich einfach gern zusammen auf der Leinwand. Es gab ja bereits einige Kritik am Trailer.

Der neue Stil, der zugegeben an „Guardians of the Galaxy“ erinnert, hat einige wohl gestört. Ich fand die Thor-Filme ja nie besonders ernsthaft, düster oder tiefgründig. Malekith aus „Thor: The Dark World“ ist für mich zudem einer der stumpfsten Antagonisten im Marvel-Franchise und das will schon was heißen, denn Marvel glänzt in diesem Bereich ja grundsätzlich nicht. Ich freue mich auf die lustigen Szenen und gute Unterhaltung, die auch gerne mal nicht ganz so anspruchsvoll sein darf. Außerdem… LOKI! Muss ich wirklich mehr sagen?!

Und Mittwoch geht’s dann los mit dem NaNoWriMo.

Bis nächsten Sonntag!

Lily

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