Flashback: 29. Oktober bis 5. November

In der vergangenen Woche hat der NaNoWriMo begonnen. Lustigerweise war ich zwar die Tage vorher ziemlich aufgekratzt, am 1. November dann total entspannt. Allerdings hatte ich mir für die erste Woche etwas mehr erhofft.

Eigene Projekte: NaNoWriMo

Nachdem ich im September Band 1 meiner Fantasy-Buchreihe beendet habe, habe ich mir erstmal eine kleine Schreibauszeit gegönnt. In dieser Zeit habe ich dafür viel Worldbuilding gemacht und natürlich auch an diesem Blog gewerkelt. Dementsprechend euphorisch war ich beim Gedanken mich endlich wieder dem Schreiben zu widmen. Und dann saß ich vorm Rechner und es war… komisch. Es fühlte sich fremd an. Die Charaktere, die Welt, einfach alles. Der erste Tag war echt eine Qual. Ich wusste zwar wie ich anfangen wollte, aber irgendwie lief es einfach nicht.

Da Band 1 mein Debüt werden soll, ist es natürlich auch das erste Mal, dass ich einen Folgeband schreibe. Das ist noch viel schwieriger als gedacht. Ich knabbere wirklich am Anfang und weiß eigentlich schon jetzt, dass ich den noch mal schreiben werde. Aber editieren während des Schreibens ist bei mir kontraproduktiv. Dafür bin ich einfach zu perfektionistisch veranlagt. Also greife ich für den NaNoWriMo jetzt auf meine „Augen zu und durch“-Mentalität zurück.

Es lief einfach nicht…

Die ersten Tage waren wirklich mau – ich habe mein Ziel zwar jeden Tag erreicht, aber eben nur knapp und auch deutlich langsamer als sonst. Der heutige Tag war dann der erste, an dem es langsam besser wurde. Ich habe zwar ungewöhnlich lange gebraucht, aber ich habe immerhin über 3000 Wörter geschrieben und am Ende fühlte sich das Schreiben viel besser an.

Das regelmäßige Schreiben und der Austausch mit anderen Autoren stehen für mich beim NaNoWriMo definitiv im Vordergrund. Ist es wirklich noch eine Herausforderung, wenn ich die 50.000 Wörter einfach in fünf Tagen schreibe oder verfehlt das den Zweck des NaNoWriMos?

Letztendlich muss das natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Für manche Autoren mag es besonders motivierend sein, wenn sie dreimal so viel schreiben. Das hat natürlich auch etwas mit der vorhandenen Zeit zu tun – schließlich schreiben sich so viele Wörter nicht von selbst.

Ich lasse es dieses Jahr ganz entspannt angehen und fahre damit bisher ganz gut. Es ist für mich vollkommen in Ordnung, dass ich dafür nicht mit besonders großen Zahlen um mich werfen kann.

Gesehen: Thor Ragnarök

Ich versuche nicht zu spoilern, aber du weißt ja, wie das ist: Falls du den Film nicht gesehen hast, ab ins Kino mit dir! Bei Thor fällt es mir schwer noch objektiv zu sein, aber ich glaube auch ohne meinen Fangirlmodus ist Thor Ragnarök ein wirklich gelungener Marvel-Film. Mir gefiel der neue Stil, auch wenn es ein oder zwei Stellen gab, an denen ich mir weniger Humor und mehr Ernsthaftigkeit gewünscht hätte.

Trotzdem habe ich im Kino wirklich gut gelacht und wie nicht anders zu erwarten war der Film auch in Sachen Bildern keine Enttäuschung. Endlich mal wieder ein Film, der Thor und Loki zusammen zeigt. Die Figuren funktionieren für mich zusammen immer noch am besten. Zu Loki muss ich hier sowieso nichts sagen. Ich habe ja eh eine Schwäche für Bösewichte und Antihelden.

Gelesen: Ähm… nix?

Tja, es ist NaNoWriMo. Ich habe ein paar Seiten von „Die Göttin der Wüste“ gelesen, aber ich schätze, es waren nicht mal zwanzig. Irgendwo muss die Zeit zum Schreiben ja herkommen. Vielleicht schaffe ich es diese Woche das Buch zu beenden. Meinem Schreibstil tut das Lesen unfassbar gut, deshalb versuche ich es nicht zu vernachlässigen.

Sonstiges: Erkältung im Anmarsch

Bisher habe ich noch keinen NaNoWriMo und keine Buchmesse OHNE eine Erkältung hinter mich gebracht. Keine Ahnung wie ich das immer wieder schaffe. Natürlich hat es mich auch dieses Mal erwischt. Donnerstag ging es los, Freitag blieb ich daheim und auch am Wochenende war ich noch ziemlich matschig. Wahrscheinlich war das Schreiben deshalb zusätzlich anstrengend.

Auch beim Sport war ich deshalb nicht – das hätte mein Immunsystem vermutlich endgültig aufgeben lassen. Jetzt geht es aber schon wieder bergauf und in der kommenden Woche möchte ich dann wieder mit dem Schreiben durchstarten!

Kleines Highlight: Kalender bestellt

Seit dem Studium benutze ich einen Kalender – allerdings immer wieder ziemlich sporadisch. Das hat sich 2017 geändert. Im letzten Jahr habe ich mir den Kalender der wahnsinnig sympathischen Ella bestellt, die ihr vielleicht von ihrem YouTube Kanal Ella TheBee kennt.

Ella hat da mit ihrem Freund bzw. inzwischen Mann einen wahnsinnig tollen Kalender geschaffen, der genau meinen Bedürfnissen entspricht. Als klar war, dass es dieses Jahr wieder einen Kalender geben wird, musste ich den natürlich haben. Ich bin ziemlich froh, dass es geklappt hat, und freue mich schon darauf den Kalender Ende des Jahres individuell zu gestalten.

Ausblick für die kommende Woche:

Schreiben, schreiben, schreiben.

Wie lief die Woche bei dir?

Lily